Wilener See - das typische Kleingewässer

Südöstlich des Dorfkerns von Wilen b. Neunforn, eingebettet zwischen sanft ansteigende Hügel und Wald, liegt der idyllische Wilenersee.


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Mit nur gerade einer Hektare Fläche ist er ein typisches Kleingewässer, wobei manche seiner Bewohner alles andere als klein sind. So wurden -  zuletzt im Sommer 2005 - schon Hecht von über einem Meter Länge gefangen. Auch die Zander wachsen in dem bis ca. 10 m tiefen Kleinsee gut ab. Die karpfenartigen Fische sind durch Rotfedern, Rotaugen, Schleien, Brachsmen und Karpfen prominent vertreten, wobei die letztgenannten respektable Grössen erreichen. Zudem verfügt der Wilener See über einen guten Bestand an Edelkrebsen. Im Sommer 2005 konnten insgesamt 240 schöne Besatzkrebse mit einem Gesamtgewicht 7 kg dem kantonalen Fischereiaufseher übergeben werden, für die Ansiedlung im Hüttwilersee.

Befischt wird der Wilenersee von 10 Fischern mit Jahreskarten sowie von einigen Jungfischerinnen und Jungfischern, die in Wilen wohnhaft sind. Die Saison dauert grundsätzlich vom 1. Mai bis Ende Januar, jedoch ist in den Monaten Juni, Juli und August die Fischerei durch den Badebetrieb stark eingeschränkt. Das Wasser kann 25o bis 26o C warm werden und bei heissem Hochsommerwetter kann eigentlich nur am frühen Morgen vernünftig gefischt werden. Im Herbst wird es wieder ruhiger und die naturliebenden Wilener Fischer können manche unvergessliche Herbststimmung erleben, bis schliesslich ein Eisdeckel die Saison definitiv abschliesst.

Weitere Fotos vom Wilener See gibt es hier.

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